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Über uns

Konzept & Team

Unser Konzept

Bildungspläne stehen bei uns in der Kindertagesstätte nicht nur im Regal, sondern werden gelebt und umgesetzt. Und das schon lange bevor das sogenannte Kinderbildungsgesetz (kurz KiBiz) im Jahr 2008 in NRW eingeführt wurde. Denn wir haben seit mehr als 30 Jahren Erfahrung mit der Betreuung und Förderung auch von sehr kleinen Kindern.

Die meisten Kinder starten bei uns im Krabbelalter und zwar in der Sternchengruppe. Zehn Kinder im Alter von 0 bis 2 werden hier von unseren pädagogisch qualifizierten Kräften kompetent und liebevoll betreut und dabei nicht selten auf Händen getragen.

Im dritten Lebensjahr steigen die Kleinen im wahrsten Sinne des Wortes auf, und zwar in die erste Etage, wo die Sonnengruppe zuhause ist – eine altersgemischte Gruppe von zur Zeit 22 Kindern.

Ein vergleichsweise hoher Personalschlüssel in beiden Gruppen gibt dem gesamten Team und den Kindern genügend Spielraum für Förderungs- und Bildungsangebote unterschiedlicher Art.

Um den einzelnen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Kinder gerecht zu werden, legen unsere ErzieherInnen sehr viel Wert auf differenzierte Kleingruppenarbeit. So sind die musikalischen, naturwissenschaftlichen, künstlerischen, tanzpädagogischen und sprachfördernden Aktivitäten am Vormittag meist auf eine Kleingruppe von 4 bis 6 Kindern ähnlichen Alters zugeschnitten.

Neben diesem klar strukturierten Bildungsangebot, gibt es auch immer wieder thematisch gebundene und zeitlich begrenzte Projekte. Passend zum Thema „Energie“ wurde beispielsweise ein kleines Solarauto zusammengebaut und ein Energiemuseum besucht.

Team

Mit Kompetenz und Herz dabei. Unser pädagogisches Team verfügt über eine hohe fachliche Kompetenz. Das unterstützen und fördern wir gern in unserer Kindertagesstätte, und zwar regelmäßig mit unterschiedlichen Fortbildungsangeboten. Dazu gehört die Teilnahme an Schulungen und Tagungen beispielsweise zur Sprachförderung, U3-Betreuung, Inklusion, Tanzpädagogik und Familienberatung.

Um den kleinen und großen Hunger kümmert sich unsere Köchin. Jeden Mittag wird frisch gekocht. Bei den abwechslungsreichen Gerichten aus frischen Zutaten ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Elternmitarbeit

Mitmachen erwünscht, denn anders als in vielen Kitas unter kommunaler oder konfessioneller Trägerschaft bietet eine Elterninitiative, wie die der Südstadtkinder, seinen Mitgliedern weitgehende Mitspracherechte. Mitreden, mitentscheiden, aber auch mitwirken ist nicht nur erwünscht, sondern unbedingt notwendig in unserer Kindertagesstätte. Denn ohne die Initiative der Eltern kommt schnell Sand ins Getriebe. Und mancher Job, den wir hier zu vergeben haben, sorgt für einen guten Ausgleich zum sonstigen beruflichen oder privaten Lebensalltag:

Ohne die Einkäufer lehrt sich ins Windeseile der Kühlschrank und die Gefriertruhe. Frühstück und Mittagessen müssten ausfallen.

Ohne die Gärtner würde sich das Herbstlaub das ganze Jahr lang breit machen, das Unkraut wuchern, an heißen Sommertagen der Rasen und die Blumen vertrocknen.

Ohne die Handwerker fehlte so manche Schraube, gäbe es kein neues Mobiliar, keinen neuen Farbanstrich.

Ohne unser Festkomitee gäbe es nicht die gut organisierten Feste mit Unterhaltung für Groß und Klein.

Ohne die Internet-AG gäbe es diese Seite nicht.

Und natürlich ohne die Mitglieder im Vorstand gäbe es keine Ansprechpartner für Budget- und Personalfragen, blieben Rechnungen unbezahlt, Stellen in der Kita unbesetzt, hätten wir bis heute kein einladendes Außengelände mit neuen Spielgeräten, müsste sich unsere Köchin immer noch mit einer alten Küche arrangieren.

Chronik

Es war einmal, so könnte unsere Chronik beginnen, aber die Anfänge unserer Kita waren eigentlich alles andere als märchenhaft. Denn die Eltern, die sich 1981 zusammenschlossen, um die Betreuung ihrer Kinder gemeinsam zu stemmen, erlebten zeitweise eine wahre Odyssee quer durch die Kölner Südstadt.

Immer auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten, machten sie unter anderem Station in der besetzten Stollwerck-Schokoladenfabrik. Nach der Räumung des Gebäudes im Jahr 1985 wurden Kinder und ErzieherInnen von der Stadt in eine ehemalige Schulbaracke am Oberländer Wall umquartiert. Durch einen Brand wurden die Südstadtkinder bereits drei Jahre später quasi über Nacht obdachlos. Die Suche ging also wieder los und es sollte bis 1994 dauern bis ein privater Investor im Friedenspark einen Neubau, unter anderem für unsere Kindertagesstätte, errichtete.